Wir, das SOR-Team, haben in der Weihnachtszeit eine Wunschbaum-Aktion organisiert. Ziel dieser Aktion war es, Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Einrichtungen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten.
Dazu sammelten wir Wunschzettel vom Kinder- und Jugendhilfezentrum in Wunsiedel, vom Mutter-Kind-Heim in Schwarzenbach sowie von der Kinder- und Jugendhilfe Münchberg. Die Wünsche wurden anschließend in unserer Schule aufgehängt, sodass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Möglichkeit hatten, einen Wunsch auszuwählen und zu erfüllen. Dank der großen Hilfsbereitschaft unserer gesamten Schulfamilie konnten alle Wünsche erfüllt werden. Kurz vor Weihnachten übergaben wir die liebevoll verpackten Geschenke persönlich an die jeweiligen Einrichtungen.
Die Wunschbaum-Aktion war ein großer Erfolg und hat gezeigt, wie viel Gutes durch Zusammenhalt, Engagement und Mitgefühl bewirkt werden kann.
Am 2. November 2025 hat unsere Reise nach Slowenien gestartet. Nach 13 Stunden Fahrt sind wir an unserem Zielort Maribor angekommen, um als erste Studierende der Fachakademie Ahornberg unser Auslandspraktikum hier zu absolvieren.
Wir freuten uns sehr auf unser Praktikum in den Einrichtungen, standen jedoch gleichzeitig vor der Herausforderung, dass wir die Landessprache weder verstehen noch sprechen. Dies führte dazu, dass wir dem Praktikum mit Neugierde, aber auch Respekt begegneten.
Die vor Ort für uns zuständige Organisation „ZNI – Institute for New Age Education“ begrüßte uns herzlich in unserer Unterkunft. In den ersten drei Tagen erwartete uns ein abwechslungsreiches, organisatorisches und kulturelles Programm. Dazu gehörten unter anderem Informationen über das Praktikum und die Einrichtungen, ein Vortrag über Maribor und generell Slowenien, eine Sicherheitsschulung sowie die Vorstellung in den jeweiligen Einrichtungen gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der ZNI.
Am Donnerstag begann dann endlich unser erster Tag im Praktikum und ehe man sich versieht, sind die ersten beiden Wochen schon wie im Flug vergangen.
Unser Tagesablauf sieht wie folgt aus: Zu Beginn haben die Kinder Freispielzeit bis zum Frühstück. Anschließend findet der Morgenkreis statt, bevor verschiedene Angebote durchgeführt werden oder wir gemeinsam nach draußen gehen. Danach folgt das Mittagessen und im Anschluss daran haben die Kinder ihre Schlaf- bzw. Ruhezeit.
Nachdem wir das wunderschöne Maribor, die zweitgrößte Stadt unseres Landes, ausgiebig erkundet hatten, konnten wir weitere zahlreiche Aktivitäten erleben. So unternahmen wir eine Wanderung im Pohorje-Gebirge und besuchten mehrere bedeutende Städte der Region. Dazu gehörten Ptuj, die älteste Stadt Sloweniens, sowie Celje und die Hauptstadt Ljubljana. Darüber hinaus führten uns unsere Ausflüge auch über die Landesgrenzen, nach Graz in Österreich, Zagreb in Kroatien und Triest in Italien. Für das kommende Wochenende steht zudem eine Reise nach Budapest auf unserem Programm.
Wir sind unendlich dankbar für die wertvolle Möglichkeit, unser Auslandspraktikum in Slowenien absolvieren zu dürfen, unvergessliche Momente zu sammeln, unser Arbeitsfeld in einem neuen kulturellen Umfeld kennenzulernen und Erfahrungen zu machen, die uns persönlich wie beruflich noch lange begleiten und prägen werden.
Na svidenje!
– Leonie Opel, Laura Schleicher und Josephine Haucke –
im Rahmen unserer Ausbildung im 2. Studienjahr hatten wir die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum in der tollen Hauptstadt Wien, Österreich, zu absolvieren. Vom 2.11. bis 29.11.2025 tauchten wir in den Wiener Arbeits- und Touristenalltag ein. Wir waren in fünf verschiedenen Kindergärten eingesetzt.
Von Anfang an wurden wir offen ins Team aufgenommen und aktiv in den Tagesablauf integriert. Wir begleiteten die Kinder durch ihren Tag, unterstützten bei kreativen Angeboten wie Basteln, Malen, Singen und Bewegungsspielen und halfen dabei, eine positive und sichere Umgebung zu schaffen. Außerdem hatten wir die Chance, eigene Aktivitäten umzusetzen und das Konzept zu erleben. Die Kindergärten arbeiteten nach dem teiloffenen und dem offenen Konzept, welches sich jedoch von dem in Deutschland unterscheidet. Neben der direkten Arbeit mit den Kindern bekamen wir spannende Einblicke in die Strukturen und Abläufe des österreichischen Bildungssystems.
Auch außerhalb der Einrichtungen nutzten wir unsere Zeit in Wien: Wir erkundeten die Stadt und besuchten bekannte Orte wie den Zentralfriedhof, die Karlskirche, den Stephansdom, das Schloss Belvedere und das MuseumsQuartier. Natürlich waren wir auch auf den schönsten Christkindlmärkten Wiens, und zwar am Schloss Schönbrunn und am Rathaus. Außerdem ließen wir uns das beste Schnitzel in ganz Wien nicht entgehen – vom Figlmüller.
Rückblickend war unser Auslandspraktikum in Wien eine unvergessliche und prägende Erfahrung. Wir haben nicht nur viel gelernt, sondern sind auch als Gruppe gewachsen – fachlich, persönlich und menschlich. Trotz eines zwischenzeitlichen Heimwehs haben wir uns immer wieder aufgerafft, um den besten Monat des Jahres zu erleben. Denn eine solche Chance bekommt man nur einmal im Leben.
Baba aus Wien
– Laura Köhler, Tyra Mauersberger, Tobias Wolf, Svenja Zieglschmid und Laura Beck –