Presse

Kleine Helden, große Rechte

Mitreißende Musicalproduktion zum Thema „Kinderrechte“
Erarbeitet, einstudiert und präsentiert von der FSP 2

Kinder haben Rechte

„Kleine Helden, große Rechte“ – so lautet der Titel des Musicals, welches wir Studierende im 2. Studienjahr entwickelt und an zwei Vorstellungen im April
für Grundschulkinder, für die gesamte Schulfamilie sowie vor weiteren Gästen in Ahornberg aufgeführt haben.

In der Erarbeitungsphase teilten wir uns in verschiedene Fachgruppen ein: Schauspiel, Tanz, Storyline, Öffentlichkeitsarbeit und Musik.

Unter Anleitung von Frau Orzechowski, welche den musikalischen Teil des Musicals besonders im Blick hatte, wurden Lieder und Percussion-Stücke gewählt und ausgestaltet, während sich Frau Henning mit der Tanzgruppe um die tänzerischen Einlagen gekümmert hat.

Das Schauspiel wurde gemeinsam mit Frau Merz erarbeitet, hierbei wurde auch eine Szene mit Elementen aus dem Schwarzlichttheater stimmungsvoll eingebunden. Das Bühnenbild entwickelten, bauten und gestalteten wir mithilfe von unseren Kunst- und Werklehrerkräften Frau Wieske und Herrn Müller. Insgesamt waren wir ein Team von über 60 Studierenden!

Wir durchlebten dabei Höhen und Tiefen, denn ein Musical von Grund auf selbst zu konzipieren und umzusetzen ist eine große Herausforderung. Dazu gehörte auch, dass wir uns mit dem Thema „Kinderrechte“ auseinandergesetzt haben, um ein Konzept für das Musical entwickeln zu können.

Praktische Ideen und Unterstützung konnten wir zusätzlich in einigen Workshops erfahren, die von externen Kooperationspartnern durchgeführt wurden. Pantoleur Dossi aus Oberkotzau gab uns einen praktischen Einblick in die Welt der Pantomime, das Junge Theater Hof mit Alexandra Ebert und Valerie Bast hatte viele praktische Tipps für die schauspielerische Umsetzung des Musicals und Ewelina Kukushkina, ebenfalls vom Jungen Theater Hof, coachte die Tanzgruppe bei der verfeinerten Ausarbeitung der Tänze.

Dank der vielfältigen Unterstützung, unter anderem von der Band und der Percussion-Group der Fachakademie sowie dem Ton- und Technik-Team, unter Anleitung von Herrn Jansen, konnte aus vielen kleinen Bausteinen etwas Großes geschaffen werden: Ein Gesamtwerk mit tollem Bühnenbild, welches kindgerecht, abwechslungsreich, schwungvoll, nachdenklich, bewegend und mitreißend die Kernaussage „Kinder haben Rechte – ein Kinderleben lang“ in den Mittelpunkt stellt.

Nach vielen schweißtreibenden Proben hat das Musical am 23.04.2024 über 200 Grundschulkinder aus Stadt- und Landkreis Hof in der Ahornberger Turnhalle in ihren Bann gezogen. Die Kinder waren mit großer Aufmerksamkeit dabei und machten in der Schluss-Szene – der Demo für Kinderrechte – begeistert mit.

Die zweite Aufführung am 25.04.2024 richtete sich an alle Klassen der Berufsfachschule und der Fachakademie sowie an Gäste und Familien der Mitwirkenden, auch hier kam die Botschaft an und das Stück wurde mit großem Beifall gefeiert.

Eine Ausstellung zum Thema „Kinderrechte“ vom Unterstützerkreis Pegnitz e.V. rundete
für die Zuschauer den Musicalbesuch ab. Studierende führten die Kinder vor der Aufführung durch die Ausstellung, alle anderen Gäste besichtigten diese im Vorfeld oder im Anschluss der Aufführung. Zusammenfassend lässt sich sagen:
Das Musical war ein voller Erfolg!

– Alexa Dogaru, Studierende im 2. Studienjahr –

Von Igeln und Schneehasen:
Unsere Exkursion nach Mehlmeisel

Am 7. Februar 2024 unternahmen wir, die FAK 2b, mit unserem MNE-Lehrer Herrn Hamm, eine Exkursion in den Wildpark Mehlmeisel.

Dort organisierte die Försterin, Ruth Müller, gemeinsam mit ihrem Kollegen am Vormittag eine Wanderung durch den Wald. Sie integrierte viele Stationen, die wir auch in Angeboten für Kinder umsetzen können.

Wir spielten beispielsweise das Spiel „Platztausch“ und gingen auf die Suche nach Spuren verschiedener Tiere. Wir besprachen, welche Tiere Winterschlaf und Winterruhe halten und welche im Winter aktiv bleiben. Außerdem wurden wir aufgefordert, ein geeignetes Versteck für einen Igel zu suchen, das wir auch hinsichtlich der Temperatur prüften.

Während der Mittagspause um 13 Uhr kehrten wir alle gemeinsam im Bayreuther Haus ein. Die Atmosphäre war entspannt, und wir hatten viel zu lachen.

Im Anschluss erhielten wir eine Führung durch den Wildpark Mehlmeisel. Eine Tierpflegerin erzählte uns viele interessante Details über die Tiere, und wir konnten die Fütterungszeit miterleben. Wir sahen Schneehasen, Wildschweine, Hirsche, Rehe, einen Dachs und viele weitere Tiere.

Exkursion in den Wildpark Mehlmeisel

Obwohl es den ganzen Tag über stark regnete, war es ein erfolgreicher Ausflug, der uns viel Spaß machte und zahlreiche Ideen für die praktische Umsetzung lieferte.

– Alissa Biller, FAK 2b; Sebastian Hamm, Lehrkraft –

Besuch der Ökostation Helmbrechts – Einblicke in die Umweltbildung

Am 07.11.2023 besuchte die Klasse FAK 01A der Fachakademie zusammen mit Herrn Hamm, im Rahmen des Faches mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung, die Ökostation Helmbrechts. Dieser Besuch gab den angehenden Erziehern wertvolle Einblicke in die Umweltbildung für Kinder.

Erlebnisreiche Unterwasserwelt

Ein Höhepunkt des Besuchs war die Unterwasserstation der Ökostation. Hier konnten die Studierenden direkt in die heimische Unterwasserwelt eintauchen. Das Beobachten von Stör, Barsch und anderen Fischarten aus nächster Nähe bot nicht nur eine faszinierende Erfahrung, sondern zeigte auch, wie Kinder spielerisch die Natur und ihre Bewohner kennenlernen können.

Unterwasserstation
Abenteuer auf dem großen Teich

Ein weiteres Erlebnis war die Fahrt mit dem Floß auf dem großen Teich der Ökostation. Diese Aktivität demonstrierte eindrucksvoll, wie Kinder die Natur vom Wasser aus entdecken und dabei spielerisch Wissen über das Ökosystem Wasser erwerben können. Die Studierenden erfuhren hierbei, wie wichtig praktische Erlebnisse in der Natur für die kindliche Bildung sind.

Teich
Zielgruppengerechte Präsentation
Zielgruppengerechte Präsentation

Der Fokus des Besuchs lag darauf, den angehenden Erziehern zu zeigen, wie die Ökostation speziell für Kinder Umweltbildung anbietet. Durch die praktischen Demonstrationen und Aktivitäten konnten die Studierenden unmittelbar sehen, wie Umweltbildung kindgerecht gestaltet und vermittelt wird.

Infotafel

Der Besuch an der Ökostation Helmbrechts bot den Studierenden der FAK 01A eine hervorragende Gelegenheit, Einblicke in effektive Methoden der Umweltbildung zu gewinnen. Die erlebnisreichen Aktivitäten verdeutlichten, wie Umweltbewusstsein und naturwissenschaftliches Verständnis bei Kindern spielerisch und interaktiv gefördert werden können. Die Klasse bedankt sich bei Frau Birgit Schreier für den interessanten Vormittag.