Presse

Besuch der Ökostation Helmbrechts – Einblicke in die Umweltbildung

Am 07.11.2023 besuchte die Klasse FAK 01A der Fachakademie zusammen mit Herrn Hamm, im Rahmen des Faches mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung, die Ökostation Helmbrechts. Dieser Besuch gab den angehenden Erziehern wertvolle Einblicke in die Umweltbildung für Kinder.

Erlebnisreiche Unterwasserwelt

Ein Höhepunkt des Besuchs war die Unterwasserstation der Ökostation. Hier konnten die Studierenden direkt in die heimische Unterwasserwelt eintauchen. Das Beobachten von Stör, Barsch und anderen Fischarten aus nächster Nähe bot nicht nur eine faszinierende Erfahrung, sondern zeigte auch, wie Kinder spielerisch die Natur und ihre Bewohner kennenlernen können.

Unterwasserstation
Abenteuer auf dem großen Teich

Ein weiteres Erlebnis war die Fahrt mit dem Floß auf dem großen Teich der Ökostation. Diese Aktivität demonstrierte eindrucksvoll, wie Kinder die Natur vom Wasser aus entdecken und dabei spielerisch Wissen über das Ökosystem Wasser erwerben können. Die Studierenden erfuhren hierbei, wie wichtig praktische Erlebnisse in der Natur für die kindliche Bildung sind.

Teich
Zielgruppengerechte Präsentation
Zielgruppengerechte Präsentation

Der Fokus des Besuchs lag darauf, den angehenden Erziehern zu zeigen, wie die Ökostation speziell für Kinder Umweltbildung anbietet. Durch die praktischen Demonstrationen und Aktivitäten konnten die Studierenden unmittelbar sehen, wie Umweltbildung kindgerecht gestaltet und vermittelt wird.

Infotafel

Der Besuch an der Ökostation Helmbrechts bot den Studierenden der FAK 01A eine hervorragende Gelegenheit, Einblicke in effektive Methoden der Umweltbildung zu gewinnen. Die erlebnisreichen Aktivitäten verdeutlichten, wie Umweltbewusstsein und naturwissenschaftliches Verständnis bei Kindern spielerisch und interaktiv gefördert werden können. Die Klasse bedankt sich bei Frau Birgit Schreier für den interessanten Vormittag.

Weihnachtszeit an der Fachakademie

Im Dezember 2023 organisierte unser SOR-Team wieder eine Weihnachtsspendenaktion.
Dieses Jahr konnten die Kinder aus dem Kinderheim der Geschwister-Gummi-Stiftung in Kulmbach, Kinder aus dem Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Wunsiedel und die Kinder aus dem Kinderheim in Schwarzenbach an der Saale einen Wunsch verfassen und diesen durften wir Studierende erfüllen. Des Weiteren sammelten wir viele Sachspenden für die Obdachlosenhilfe “Heinzelmännchen für OHA e.V.” Nürnberg, die wir selbstständig vor Ort verteilen durften. Außerdem hat das SOR-Team auch in diesem Jahr dem Tierheim Pfaffengrün eine Futterspende überreicht.

Natürlich durfte unsere jährliche Weihnachtsfeier nicht fehlen. Nach der Weihnachtsandacht in der Kirche gab das SOR-Team Plätzchen und Punsch aus, Schüler der Berufsfachschule für Kinderpflege versorgten uns mit leckeren Crêpes und Waffeln. Musikalisch begleitet wurden wir von unserer Schulband der FAK SP.

Es war ein schönes Fest mit weihnachtlicher Atmosphäre. Das SOR-Team möchte sich bei allen Helferinnen, Helfern und Beteiligten herzlich bedanken.


– Celina Schubert, FAK 2a –

Eindrücke vom Auslandspraktikum

Goede dag vanuit Nederland!

Am Samstag, den 28.10.2023 ging es für Nils, Selina, Lea, Magdes, Cora und Annika vollgepackt, mit dem Auto, in Richtung Niederlande. Nach einer lustigen achtstündigen Autofahrt konnten wir direkt unser gut ausgestattetes Hausboot beziehen und uns einrichten. Anschließend haben wir gemeinsam Einkäufe erledigt, um uns für die ersten Tage zu versorgen.

Am Montag trafen wir Herrn Riske, unsere Kontaktperson von Erasmus+, der uns freundlich willkommen hieß. Gemeinsam begaben wir uns zum Sitz unseres Trägers „Sinne“, wo auch das Sinne-Team uns herzlich begrüßte. Nach der Vorstellung der pädagogischen Arbeit hatten wir die Gelegenheit, Fragen zu stellen und unsere Mentoren kennenzulernen. Anschließend unternahmen wir mit Herrn Riske eine Bootstour durch die wunderschöne Altstadt von Leeuwarden.

In den folgenden Tagen lernten wir unsere Einrichtung und den Arbeitstag als Erzieher in den Niederlanden näher kennen. Auch in unserer Freizeit wurde es nie langweilig, da wir gemeinsam spielten, kochten und die Umgebung erkundeten. Abseits des Bootes konnten wir zusammen klettern, schwimmen, Stand-Up-Paddeln, shoppen und die Stadt Leeuwarden und Amsterdam besichtigen und kennenlernen.

Die gute Kommunikation war dank der Englischkenntnisse der meisten Niederländer kein Problem, und auch mit den Kindern konnten wir durch Gestik und Mimik gut in Kontakt treten.

Die Ähnlichkeit zwischen Deutsch und Niederländisch ermöglichte es uns, einige Wörter der jeweiligen Muttersprache zu verstehen, was unsere Kommunikationsmöglichkeiten ergänzte. Obwohl sich das pädagogische Konzept im Grundsatz ähnelt, gibt es Unterschiede wie einen angenehmeren Personalschlüssel, einen strikteren Bildungsplan „Puk“ mit vorgegebenen Themen und Angebotsideen über das Jahr hinweg. Ein häufiger Personalwechsel sorgt für ständig neue Perspektiven.

Ein weiterer Unterschied zum deutschen Bildungssystem ist die Einschulung ab 4 Jahren, wobei Eltern nach Beratung selbst entscheiden können, ob sie ihr Kind bereits mit 4 Jahren einschulen lassen. Die Schulpflicht beginnt erst ab 5 Jahren. Auch die Essenssituation unterscheidet sich von dem, was wir aus Deutschland kennen. In den Kitas gibt es nur kalte und vegetarische Speisen, meistens Brot oder Cracker. Gemeinsam mit dem anderen Team aus Leeuwarden haben wir viel Zeit verbracht und viel gespielt.

Nils, Selina, Lea, Magdes, Cora, Annika


Auslandspraktikum in Irland

In ein unbekanntes Land gehen und dort arbeiten, das haben wir zu fünft gemacht. Nordirland, unser Zielland, ist ein sehr grünes Land und ist anders als Deutschland. Nicht nur in Bezug auf die Landschaft, sondern auch aufs Bildungssystem.

In Primary schools, in Deutschland als Grundschulen bekannt, sind wir als Classroom Assistant als helfende Hände im Einsatz. Der erste Schritt in die Schule zeigt schon gleich eine großen Unterschied, beispielsweise die in den meisten Schulen verpflichtende Schuluniformen oder auch das junge Einstiegsalter in die Grundschule.

Zudem ist eine andere Struktur im Unterricht deutlich erkennbar und dies zeigt, dass es auch andere Herangehensweisen und Meinungen in pädagogischer und didaktischer Hinsicht gibt. Die Gestaltung der Räume wirkt auf einen erst willkürlich und verspielt, aber nach genauerem Hinsehen erkennt man den tieferen Sinn hinter dieser.

Offen und herzlich begegnen einem hier die Ortsansässigen. Diese sind immer für einen Smalltalk zu haben. Es ist nicht selten, dass man hier mit der Floskel: „Whats the craic?“, danach gefragt wird, wie es bei einem so läuft.

Der irische Dialekt war am Anfang erst schwierig zu verstehen, aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit stellt dieser auch kein Problem mehr für uns dar. Durch den Kontakt mit den Gastfamilien, in denen wir untergebracht sind und den Schulen, in welchen wir arbeiten, wurde der Dialekt verständlicher, obwohl man sich trotzdem manches noch erschließen muss.

Erfahrungen konnten wir nicht nur mit der Sprache, sondern auch im Bezug auf Land und Kultur sammeln, da wir in unserer Freizeit die Möglichkeit genutzt haben unserer Heimatstadt Derry und dessen Umgebung ausgiebig zu erkunden. Unter unsere Erkundung fielen verschiedene Sehenswürdigkeiten, darunter die Peace Bridge, welche die zwei Stadteile über den Fluss Foyle verbindet, oder auch die nur 30 Minuten mit dem Zug entfernte Küste. Hier gibt es noch viel zu entdecken, was man leider in dieser kurzen Zeit nicht mehr zu sehen bekommt.

Eine prägende Erfahrung und eine lehrreiche Zeit stellt dieses Praktikum in Nordirland für uns alle dar. Wir freuen uns auf die restlichen zwei Wochen und das, was wir in dieser Zeit noch erleben werden.

Tom Schwarz und Tim Sehmisch


Hola,
unser Auslandspraktikum in Madrid- eine unvergessliche Erfahrung.

Wir hatten die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum in der spanischen Hauptstadt Madrid, als „freemover“, zu absolvieren. Von dieser Chance waren wir von Anfang an begeistert, da wir nicht nur unsere beruflichen Fähigkeiten verbessern, sondern auch die spanische Kultur und Sprache kennenlernen dürfen.

Bei der Ankunft beeindruckte uns die Stadt sofort mit ihrer lebendigen Atmosphäre, den prächtigen Gebäuden und den zahlreichen Parks.

Unser Praktikumsplatz ist eine deutschsprachige Kindertagesstätte namens „Zwergenland“, die sich im Herzen von Madrid befindet. Während unseres Praktikums hatten wir die Möglichkeit, Aufgaben zu übernehmen. Dazu gehörte die Durchführung pädagogischer Aktivitäten, die Betreuung der Kinder, sowie Unterstützung bei der Pflege und deren Wohlbefinden.

Eine besondere Herausforderung für uns, war mit den spanischen Kindern zu kommunizieren, da die deutsche Sprache nicht immer zu ihren Muttersprachen zählte. Jedoch half uns diese Erfahrung dabei, unsere Sprachkenntnisse sowie unser Selbstvertrauen im Umgang mit anderen Menschen zu stärken.

Neben unserer Arbeit hatten wir die Möglichkeit die spanische Kultur und das Leben in Madrid kennenzulernen. Die Stadt bietet eine Vielzahl von kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie den Königspalast, das Museum „Reina Sofia“ oder den Retiro- Park, die wir in unserer Freizeit erkunden. Zudem konnten wir uns mit anderen Praktikanten austauschen und neue Freundschaften knüpfen.

Dieser interkulturelle Austausch ist eine bereichernde Erfahrung, die unseren Horizont erweitert.

Saludos cordiales desde Madrid,
Angelina y Alissa


Wien

Am Sonntag, den 29.10.2023, ging es für 10 Studierende der Fak 2 nach Wien, um dort ein Auslandspraktikum anzutreten. Mithilfe der Gesellschaft für Europabildung konnten wir dieses Praktikum ohne große Unkosten antreten.

Am Tag der Anreise durften wir erstmals die „Öffis“ Wiens kennenlernen, was mit unserer Menge an Gepäck nicht die angenehmste Erfahrung war, doch als wir an unserer Wohnung ankamen, war auch diese erste Begegnung schnell vergessen.

Wir sind in einem Gebäude der Gesellschaft für Europabildung untergebracht, in welchem viele Altbauwohnungen voll mit Praktikanten aus ganz Europa sind – und in 2 Wohnungen davon sind wir. Unsere Wohnungen sind voll ausgestattet; somit mussten wir nur lediglich das erste Mal einkaufen gehen.

Doch die Motivation, an einem Sonntag zu kochen war nicht so hoch, weshalb wir dort erstmals den Lieferdienst der Stadt testen konnten.

Am Montag hatten wir auch noch frei, sodass wir dort in die Wiener Innenstadt gefahren sind, um dort shoppen zu gehen. Des Weiteren haben wir viele Museen besucht, und sind über den bekannten Praterstern spaziert.

Wir sind alle in verschiedenen Einrichtungen untergebracht, jedoch alle im Kindergarten-Bereich. Die Einrichtungen liegen alle relativ zentral in Wien und haben verschiedene pädagogische Konzepte. Von bilingual bis Sportkindergarten – alles ist dabei.

Wir freuen uns noch auf eine aufregende Zeit in Wien und bis dahin
Bussi, Baba!