Presse

Abschlussfeier an der kommunalen Fachakademie für Sozialpädagogik Ahornberg

Unter dem von den Absolventen gewählten Motto „Casino Night“ stand in diesem Jahr die Abschlussfeier an der kommunalen Fachakademie für Sozialpädagogik Ahornberg.

Casino Night - Abschlussfeier der FAKS Ahornberg

„Wenn man an Casino denkt, denkt man oft an Spannung, an Entscheidungen, an Chancen und an den Mut, alles auf die richtige Karte zu setzen“, sagte die Schulleiterin Birgit Koch in ihrer Rede. Und genau das haben auch die 36 frischgebackenen staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher gemacht – sie habe die Chance ergriffen und sich für einen Beruf entschieden, der weit mehr ist als nur ein Beruf. Sie haben alles auf die Karte „Zukunft“ gesetzt, eine Zukunft, die sie in ihrer Rolle entscheidend mitgestalten können.

Dies galt es am Dienstagnachmittag gebührend zu feiern. Durch die vielfältigen Darbietungen der Percussion- und der Akrobatikgroup, der Schulband und des Chores wurde ein würdiger Rahmen von den Studierenden des ersten Ausbildungsjahres geschaffen, welche die Feier verantwortlich ausrichteten.

Neben allen Absolventen wurden für Ihre besonderen Leistungen abschließend noch die Jahrgangsbesten geehrt. Die Studierenden Veronika Bergold, Loreen Gaszi, Johanna-Anita Hirsch und Selina Pratsch haben ihre Ausbildung jeweils mit der Gesamtnote „Sehr gut“ abgeschlossen haben und erhielten dafür neben einer kleinen Aufmerksamkeit auch die besonderen Glückwünsche von unserem Landrat Herrn Dr. Oliver Bär sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Konradsreuth Herrn Andreas Ploß.

– Birgit Koch –

SEJ-Ahornberg auf Waldmission

Am Freitag, den 24. Juli 2026, machte sich ein nahezu geschlossenes SEJ auf den Weg zum Waldkindergarten von SySTEP in Stammbach. Statt klassischem Wandertag erwartete uns ein spannender Einblick in den Kita-Alltag mitten in der Natur.

SEJ-Ahornberg auf Waldmission

Schon bei unserer Ankunft wurden wir herzlich empfangen und fühlten uns sofort willkommen. Gemeinsam mit den Kindern erkundeten wir den Wald und erlebten hautnah, wie vielfältig und spannend ein Kindergarten ohne feste Wände sein kann.

Auf unserer Tour entdeckten wir essbare Wildkräuter, fanden die Knochen „wilder“ Tiere und staunten über die vielen Spiel- und Lernorte, die sich zwischen den Bäumen versteckten. Eine Slackline brachte nicht nur die Kinder, sondern auch einige Studierende zum Balancieren. Beim Waldmemory zeigte sich außerdem, dass die Natur jede Menge Überraschungen bereithält und das Gedächtnis ordentlich gefordert wird.

Die Begeisterung der Kinder war ansteckend und machte schnell deutlich: Der Wald ist ein Ort voller Abenteuer, Bewegung und kreativer Möglichkeiten. Für uns war es eine tolle Gelegenheit, den Alltag im Waldkindergarten kennenzulernen und viele neue Eindrücke mitzunehmen.

Unser herzliches Dankeschön gilt dem gesamten Team des Waldkindergartens von SySTEP in Stammbach. Vielen Dank für die herzliche Aufnahme, die spannenden Einblicke und einen rundum gelungenen Tag.

Wir haben uns bei euch pudelwohl gefühlt – und wer weiß, vielleicht führt uns die nächste Mission ja wieder in den Wald!

– Kerstin Heierth –

Haben oder Sein? – Konsum, Werte und Verantwortung im Soziologieunterricht

Haben oder Sein?

Im Fach Politik, Gesellschaft und Soziologie haben wir uns mit dem Buch „Haben oder Sein?“ von Erich Fromm beschäftigt. Obwohl das Werk bereits 1976 erschien, behandelt es Fragen, die auch heute noch sehr aktuell sind.

Im Mittelpunkt steht die Unterscheidung zwischen dem Haben-Modus und dem Sein-Modus. Während Menschen im Haben-Modus ihren Wert vor allem über Besitz, Konsum und Status definieren, stehen im Sein-Modus persönliche Entwicklung, lebendige Erfahrungen, verantwortliches Handeln und zwischenmenschliche Beziehungen im Vordergrund.

Im Unterricht haben wir diese Gedanken auf aktuelle Themen übertragen und darüber diskutiert, welche Werte für ein gutes Zusammenleben wichtig sind. Dabei wurde deutlich, dass Fragen nach Nachhaltigkeit, Konsumverhalten und sozialer Verantwortung heute eine große Rolle spielen. Außerdem haben wir in Gruppen verschiedene Lebensbereiche wie Lernen, Wissen oder Kommunikation betrachtet und untersucht, wie sich die Unterschiede zwischen „Haben“ und „Sein“ dort zeigen.

Besonders interessant war für uns der pädagogische Blick auf das Thema. Bereits Kinder erleben, wie Besitz, Marken oder Spielzeug Einfluss auf Zugehörigkeit und Anerkennung haben können. Deshalb ist es wichtig, Werte wie Teilen, Wertschätzung, Gemeinschaft und einen bewussten Umgang mit Ressourcen zu fördern.

Die Beschäftigung mit Erich Fromms Werk hat uns gezeigt, dass politische Bildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch dazu anregt, das eigene Handeln und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. Die Frage „Haben oder Sein?“ bleibt deshalb bis heute aktuell.

– Samir Benzineb –