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„Für die Jugend muss mehr getan werden“ Interview |
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Babette Seiniger-Koppisch, Praktikantin im Jugendzentrum |
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Rehau – Seit einigen Wochen wird Ellen Dimmling, die Leiterin des Rehauer Jugendclubs, von Babette Seiniger-Koppisch unterstützt. Wir sprachen mit der 27-jährigen Praktikantin. Frau Seniger-Koppisch, wieso das Praktikum in Rehau? Ich lerne Erzieherin an der Fachakademie Ahornberg und absolviere noch bis August kommenden Jahres mein Praktikumsjahr in der Abteilung kommunale Jugendarbeit beim Landratsamt. Dabei durchlaufe ich verschiedene Stationen. Ich war schon im Helmbrechtser Jugendclub „Pur“ und möchte gerne noch in den Jugendclub Schwarzenbach, denn dort bin ich groß geworden. Verbindet Sie auch etwas mit Rehau? (lacht) Ja, hier wohne ich mit meiner Familie. Da meine Kinder erst zwei Jahre beziehungsweise acht Monate alt sind, ist die Nähe zur Wohnung natürlich praktisch. Wenn ich nachmittags im Club bin, passt mein Mann auf sie auf. Wie schätzen Sie die Jugendarbeit in Rehau ein? Anders als in Helmbrechts werden hier sehr viele kleinere Kinder betreut – mit Plätzchenbacken, Basteleien und jetzt, in der Adventszeit, mit Vorlesestunden. Weil wir hier einige schwierige Kinder haben, ist gerade letzteres eine Herausforderung. Und was ist mit den Jugendlichen? Für die könnte in Rehau mehr getan werden. Sie haben mit Plätzchenbacken freilich nichts am Hut und verdrücken sich daher meist zum Kickern oder Billardspielen. An anderen Angeboten mangelt es. Aber soweit ich weiß, soll die Jugendarbeit in Rehau ja intensiviert werden. |
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Interview: glas |
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