Werke aus dem Kunstunterricht



Auf einer Fotokopie entstand
ein Märchenwald 
FOTOS: –sw

Die Studenten zeigen Werke in verschiedensten Techniken zu den unterschiedlichsten Themen

HOF – Ihre Arbeiten, die im Rahmen des Kunstunterrichts entstanden sind, präsentieren derzeit Schüler der ersten und zweiten Jahrgangsstufe der Fachakademie für Sozialpädagogik Ahornberg in der „Kleinen Galerie“ des Landratsamtes Hof. Es ist die erste Ausstellung ihrer Art, die Landrat Bernd Hering im Beisein vieler Studenten, Lehrkräfte und Schulleiterin Barbara Spöttl in der „Kleinen Galerie“ offiziell eröffnete.
Der Hofer Landrat lobte die Fachakademie für Sozialpädagogik als jüngste Einrichtung an den Beruflichen Schulen Ahornberg als „eine sehr leistungsfähige Bildungsstätte“. Ziel des Kunstunterrichts sei es laut Hering vor allem, die angehenden Erzieherinnen und Erzieher zu ermutigen, die unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen zu erproben sowie den Mut zu haben, sich auf kreative Experimente mit ungewissem Ausgang einzulassen. Dabei zeige „jeder Studierende in seiner Arbeit seine eigene Handschrift“, wie Schulleiterin Barbara Spöttl hinzufügte.
Zu sehen gibt es Werke in verschiedensten Techniken zu unterschiedlichsten Themen: Pflanzen-Skizzen als Bleistift- oder Tuschezeichnungen, Bild- und Fotokopie-Verfremdungen zum Beispiel zum Thema „Märchenwelt“ und vielerlei Materialcollagen. Weitere Arbeiten zu einem frei gewählten Thema sind beispielsweise durch Wachsbatik oder als experimentelle flächige Gestaltung im Materialdruck entstanden.
Einen Ausspruch von Caspar David Friedrich, einem der bedeutendsten Landschaftsmaler der deutschen Romantik, will Schulleiterin Barbara Spöttl der Akademie allen künftigen Betrachtern der Ausstellung mit auf den Weg geben: „Der Maler soll nicht nur malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht.“ –sw

Die Ausstellung über die Schülerarbeiten der Fachakademie für Sozialpädagogik in Ahornberg ist noch bis Ende März zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.