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AHORNBERG – Einen weiteren
Schritt aufeinander zugehen! Das war Sinn und Zweck eines Besuchs von
Schülern und Lehrern der Beruflichen Schulen Ahornberg in der
Partnerschule in Karlovy Vary. Anlass war das 40. Jubiläum der
Pädagogischen Fachschule mit angeschlossenem Gymnasium in
Karlsbad, verbunden mit einem Tag der offenen Tür, zu dem auch
die Ahornberger eingeladen waren. Die etwa 30 Mann starke
Abordnung aus Oberfranken wurde von der Schulleitung und einer
Schülergruppe in Empfang genommen. Während die angehenden
Erzieher(innen) von den jungen Karlsbadern durch die Schule geführt
wurden, hieß Schulleiter Josef Hruška Kollegin Barbara
Spöttl und das Lehrerteam sowie stellvertretenden Landrat Klaus
Adelt herzlich willkommen. Man begrüße die Partnerschaft
zwischen den beiden Schulen sehr und wolle sie mit Leben erfüllen,
wurde von beiden Seiten beteuert. Auch eine Ausweitung auf kommunale
Einrichtungen wäre zu begrüßen, meinte Klaus Adelt.
So machte man denn auch gleich Pläne, wie man den
Schüleraustausch weiter fördern könne. Unter anderem
soll künftig auch die virtuelle Begegnung via Internet mit Hilfe
des Programms „eTwinning“ verstärkt werden. Es
bietet den angeschlossenen Schulen eine gemeinsame Internetplattform,
mit deren Hilfe sowohl die Schulleitung als auch die Schüler
miteinander kommunizieren können. Außerdem werden im März
Schüler aus Karlovy Vary für eine Woche zu Gast in
Ahornberg sein und den Schulalltag, aber auch das Leben hier in
Oberfranken kennen lernen. Nach einem Rundgang durch die Schule
und einem kleinen Imbiss führte eine Schülergruppe ein
kurzes Theaterstück vor. Anschließend spazierte man
Karlsbads „Flaniermeile“ entlang, um schließlich in
einem der schönsten Säle Karlsbads, in „Bad III“,
einem Chorkonzert zu lauschen: Der Chor der Pädagogischen
Fachschule/Gymnasium Karlovy Vary genießt einen sehr guten Ruf
weit über die Region hinaus. Nach diesem Kunstgenuss machten
sich die Ahornberger auf die Heimreise. Auch die Schüler(innen)
hatten die Zeit gut genutzt und sich mit den tschechischen
Jugendlichen nach und nach bekannt gemacht. Ungestört hatten sie
sich unterhalten können, und schließlich tauschte man
sogar Handy-Nummern aus. Es wurde deutlich: Hier geht es nicht um
verordnete Schulprogramme, sondern darum, einander besser kennen zu
lernen! L. K.
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